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Schlichtere Häuser

Die Bezeichnung "schlichtere Häuser" ist irreführend.

kühne Konstruktionen und aufwendige Schmuckfiguren entwickelt und immer wieder verändert worden. In dieser Zeit bemalte man seine Häuser bunt. Danach verfiel man ins Gegenteil. Weiss und glatt sollten die Fassaden nun sein. Man baute Fachwerke, weil sie damals billiger herzustellen waren, aber man schränkte sich nun ein auf Holzverbindungen, die für die Konstruktion des Hauses unbedingt notwendig waren. Die Häuser sollten schließlich verputzt werden und das Fachwerk sah dann niemand mehr!

Die Beispiele in den anderen Kapiteln zeigen, dass man sich auf dem Dorf nicht an die neuen städtischen Regeln halten musste. Jeder tat, was ihm lieb war. So gab es Handwerker, die auch für zu verputzende Fachwerke ihre Handwerkerehre deutlich und fest vertraten und Prachthäuser bauten. In anderen Fällen unterliess man es, einfaches Fachwerk aus Kostengründen zu verputzen oder strich die gleiche Farbe sowohl über die Gefache, wie über die sichtbaren Balken.

Manchmal "versteckte" man auch älteres Fachwerk, weil die Feuerversicherungen mit höheren Prämien drohten. Die Feuergefahr früherer Jahrhunderte können wir uns heute nicht mehr ausmalen.

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